Presse und Medien

Energieschub für Unterwasser-Roboter

© Fraunhofer IKTS / SOT

Mit modernen zerstörungsfreien Prüfverfahren analysieren Forschende des Fraunhofer IKTS und der Forschungsgruppe Smart Ocean Technologies (SOT) den Batteriezustand von Unterwasser-Robotern, so genannten Unmanned Underwater Vehicles (UUV). Derartige Unterwasserfahrzeuge sind immer häufiger und länger im Einsatz: Sie inspizieren Bohrinseln, warten Unterwasser-Gasleitungen, suchen nach Rissen an Offshore-Windkraftanlagen, sammeln Meeresdaten oder kartografieren die Fauna und Flora am Meeresgrund. Ein besseres Batteriemanagement soll nun die Einsatzkosten senken und dafür sorgen, dass diese Unterwasser-Roboter länger tauchen können.

Fraunhofer-Forschungsgruppe »Smart Ocean Technologies« entwickelt innovative Robotiklösung zur Unterwasserinstandhaltung

© Fraunhofer IOSB-AST

Rostock, 9. Juli 2021: Mit fast 1500 Anlagen und einer Leistung von 7500 Megawatt entwickelt sich die Offshore-Windkraft in Nord- und Ostsee immer mehr zu einer tragenden Säule der Energiewende in Deutschland. Allerdings müssen die Anlagen auch unter Wasser regelmäßig inspiziert und kontrolliert werden. Neue Ansätze dafür werden in der interdisziplinären Forschungsgruppe »Smart Ocean Technologies« in Rostock entwickelt.

Die Instandhaltung von Unterwasser-Infrastruktur ist alles andere als trivial. Oftmals kommen bisher Industrietaucher in gefährlicher Umgebung zum Einsatz. Auf Basis des Unterwasserroboters BlueROV2 wollen Fraunhofer-Forschende nun eine technische Lösung entwickeln, die diese Einsätze unterstützen und vereinfachen kann.

Neue Fraunhofer-Forschungsgruppe entwickelt Verfahren zur Analyse und Filterung von Mikroplastik aus dem Meer

© Fraunhofer IOSB-AST

Eine neue Forschungsgruppe der Fraunhofer-Gesellschaft entwickelt an der Ostsee Unterwasseranwendungen für eine verträglichere Nutzung der Meere durch den Menschen. In einem ersten Projekt widmen sich die Forscherinnen und Forscher dem Thema Mikroplastik in den Ozeanen.

Eine interdisziplinäre Forschungsgruppe mit Mitgliedern aus vier Fraunhofer-Instituten hat vor Kurzem ihre Arbeit auf dem Gelände des Rostocker Fischereihafens im OTC-Basecamp aufgenommen. Das ist ein weiterer Schritt bei der Entwicklung des »Ocean Technology Campus Rostock« (OTC), dessen Vision die Fraunhofer Gesellschaft gemeinsam mit zahlreichen Partnern unterstützt und vorantreibt.

Ocean Technology Campus: Es geht voran im Fischereihafen

© Fraunhofer IGD

Am Rostocker Fischereihafen tut sich was: Die Standard Aggregatebau Evers GmbH & Co. KG (SAB) in Bramow hat ein neues Bürogebäude an der Kaikante errichtet und gerade starten die Arbeiten für eine neue rund 4.100 m² große Halle. Das Besondere: SAB baut nicht nur für ihre eigenen Zwecke, sondern nimmt auch die ersten Akteure des Ocean Technology Campus (OTC) unter ihre Fittiche.

Ab Mai sind das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD und die ISC Training und Assembly GmbH als Mieter vor Ort im OTC-Basecamp. Das Fraunhofer IGD plant ein Unterwassertestfeld der Meerestechnik zu Forschungszwecken in der Ostsee vor Nienhagen, das Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft die Erprobung neuer Technologien unter realen Bedingungen ermöglicht.

Positionspapier »Smart Ocean Technologies«

Im Positionspapier »Smart Ocean Technologies«, das Sie über den Link rechts herunterladen können, formuliert Fraunhofer Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen für eine verantwortungsvolle Nutzung der Ozeane.

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Leiter Presse und Kommunikation

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